Demostau am Wochenende
Vergangenen Samstag hatte der politische Aktivist im Raum Stuttgart gleich drei besuchenswete Demonstrationen zur Auswahl. Erstens gegen den Ausbau des Flughafens Stuttgart auf den Fildern, zweitens gegen eine Nazi-Kneipe in Schorndorf-Weiler und drittens eine gegen Stuttgart 21. Da hatte ich nun die Qual der Wahl. Schließlich stand ich dann bei der Kundgebung gegen Stuttgart 21 bein Landespavillon im Schlossgarten. Über 500
Menschen trotzen der Kälte, es sprachen für die Grüne Seite Peter Svejda und Boris Palmer. Peter von der Grünen Jugend Stuttgart betonte, dass einen Haufen Geld in die Tunnelröhren gesteckt werden anstatt Prioritäten zu setzen für eine bessere Bildungspolitik. So steckt die Stadt Stuttgart viele Millionen in die Röhren – und die jungen Menschen sitzen in bröckelnden Schulen und Unis. “So wird ein Volk von Dichtern und Denkern zu einem Volk von Richtern und Senkern”, folgerte er richtig. Denn beim Theme Stuttgart 21 wird mit Hilfe von juristischen Winkelzügen argumentiert, warum ein Bürgerentscheid unmöglich ist, er womöglich 2004 und davor schon unmöglich war – anstatt die über 70.000 Unterschriften Ernst zu nehmen und eine Abstimmung herbeizuführen. In diese Richtung argumentierte auch Boris. Auch sonst waren die Grünen gut vertreten: Viele Mitglieder waren da, auch die beiden Kreisvorsitzenden Andrea Lindlohr und Irmela Neipp-Gereke sowie die Bundestagsabgeordnete Biggi Bender.
Die anderen Demos waren auch gut besucht. Es lohnt es sich wieder, für seine Meinung auf die Straße zu gehen.









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