Doppelt so viele Abiturienten mit Migrationshintergrund in 10 Jahren!
In den letzten Tagen wird wieder einmal heftig diskutiert über das deutsche Bildungssystem. Was sage ich: Eigentlich wird ständig darüber geredet. Ist die Bildungspolitik doch einer der letzten ureigenen Angelegenheiten eines Bundeslandes. Aus den Reihen der Landesregierung kommt aber meist Mist. Großer Mist. Oettinger jagt einen unausgegorenen Hirnrülpser nach dem anderen heraus, seinen Kultusminister Rau düpiert er regelmäßig. Nun schwadroniert auch noch CDU Fraktionschef Mappus über die Wiedereinführung des Samstagunterrichts. Sehr großer Mist.
Wie wäre es, anstatt durch solche hanebüchenen Vorschläge zu brillieren, sich Ziele zu setzen und zur Erreichung derselbigen hart zu arbeiten? Verdoppelung der Abiturienten mit Migrationshintergrund binnen 10 Jahren? Einführung der gebundenen Ganztagesschule binnen 5 Jahren? Das wären Ansagen, die tatsächlich etwas bewegen müssten, würde aber die Einstellung der Präsentation medialer Eintagsfliegen bedeuten. Und die Landesregierung zwingen, in die Hände zu spucken, ideologischen Ballast abzuwerfen – letztlich aber sie wohl restlos überfordern.









Und was sind Ihre Vorschläge zur Verbesserung? Reden – wie Sie auch zitieren – können alle (unserer Demagogen an der “Front”), aber wo sind die praktischen Umsetzungsvorschläge, werter Mouratidis? Sind Sie auch nur ein heranwachsender Berufspolitiker (sie erinnern sich hoffentlich an Ihre Wahlkampveranstaltung in der spanischen Kneipe)….
Da empfehle ich doch folgende Seite: http://www.gruene-bw.de/themen/bildung.html oder in der Kurzfassung: Bessere frühkindliche Förderung, Aufhebung des dreigliedrigen Schulsystem, Einführung der Gemeinschaftsschule, individualisiertes Lernen statt Pauken nach Plan, Schulen in kommunale Hände geben, bessere Einbeziehung der Eltern. Einzelheiten dann gerne wieder in der spanischen Kneipe!