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	<title>Daniel Mouratidis - Politik, Lebensansichten und mehr</title>
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		<title>Exoten: Arbeiterkinder bei den Grünen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 18:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mouratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die große Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem habe ich mich angemeldet als Mentor bei Arbeiterkind.de . Das ist ein Netzwerk von Menschen, die aus Arbeiterfamilien stammen und ihrerseits junge Menschen aus Arbeiterfamilien fördern wollen. Da mache ich doch gerne mit. Gefunden habe ich dort auch einige Grüne, z.B. den Bundestagsabgeordneten Kai Gehring oder den Schatzmeister der Berliner Grünen, Marc Urbatsch. Ansonsten ist man mit so einer Biografie insbesondere unter jüngeren Grünen recht alleine. Cem macht daraus eine Tugend und schreibt in der Süddeutschen Geschichten aus seiner Kindheit. Dazu gehören die Besonderheiten der Schichtarbeit. Meinen Geschwistern ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem habe ich mich angemeldet als Mentor bei <a href="http://www.arbeiterkind.de/" target="_blank">Arbeiterkind.de</a> . Das ist ein Netzwerk von Menschen, die aus Arbeiterfamilien stammen und ihrerseits junge Menschen aus Arbeiterfamilien fördern wollen. Da mache ich doch gerne mit. Gefunden habe ich dort auch einige Grüne, z.B. den <a href="http://www.kai-gehring.de/" target="_blank">Bundestagsabgeordneten Kai Gehring </a>oder den Schatzmeister der Berliner Grünen, Marc Urbatsch. Ansonsten ist man mit so einer Biografie insbesondere unter jüngeren Grünen recht alleine. Cem macht daraus eine Tugend und schreibt in der Süddeutschen <a title="Cem Özdemir Kindheit" href="http://www.oezdemir.de/show/2850356.html" target="_blank">Geschichten aus seiner Kindheit</a>. Dazu gehören die Besonderheiten der Schichtarbeit. Meinen Geschwistern und mir hat es übrigens besser gefallen, wenn die Eltern Spätschicht hatten. Die abendlichen Freiheiten waren einfach unschlagbar.</p>
<p>Als ich dann politisch aktiv bei den Grünen wurde, gab das natürlich viele Diskussionen. Da merkte ich: Hier prallen zwei Welten aufeinander. Grünes Bildungsbürgertum gegen die Betriebsräte. In der <a title="Grüne und Linke" href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/die-maer-vom-linken-lager/" target="_blank">heutigen taz gibt es einen interessanten Artikel dazu</a> und erklärt, warum sich Grüne und Anhänger der Linkspartei oftmals aneinander fremd sind. Sie bilden einfach zwei grundverschiedene soziale Milieus, hinter denen auch verschiedene Wertesysteme liegen. Ein Gewerkschaftsfest, über das der Duft von Bratwurst weht ist so ziemlich das Gegenmodell zur veganen Ökofalafel beim Grünen Fest. In diesem Umstand sehe ich auch den Grund, warum so wenig Arbeiter die Grünen wählen, wenngleich ich überzeugt bin, dass wir mit unseren politischen Inhalten  &#8211; Progressivmodell, Bürgerversicherung, um nur wenige zu nennen &#8211; durchaus überzeugen könnten. Doch das gelingt nur, wenn wir uns die Zeit nehmen, in einem intensiven direkten Diskurs mit diesen Menschen zu gehen. Immerhin: Meine Mutter, engagierte IG Metallerin, ist vor einiger Zeit den Grünen beigetreten, eine Kollegin mittlerweile auch.  Da geht aber definitiv noch mehr!</p>
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		<title>Parteitag in Biberach: Nach der Wahl ist vor der Wahl</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 18:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mouratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die große Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach der Wahl ist vor der Wahl: Ein bisschen ausgelutscht ist dieser Spruch, aber diesmal passt er gut in die Situation. Kaum ist das Superwahljahr 2009 mit der Bundestagswahl zu Ende gegangen &#8211; im Wahlkreis Waiblingen habe ich ein ordentliches Ergebnis hingelegt, eine Bewertung des Bundesergebnisses habe ich im Landesblog geschrieben &#8211; geht es nun in den parteiinternen Wahlkampf. Ende November ist Landesparteitag der Grünen in Biberach (den wir Landesdelegiertenkonferenz nennen), und dort will ich als Landesvorsitzender  wiedergewählt werden.
Die Bilanz der letzten beiden Jahre ist gut. Die Grünen haben bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Wahl ist vor der Wahl: Ein bisschen ausgelutscht ist dieser Spruch, aber diesmal passt er gut in die Situation. Kaum ist das Superwahljahr 2009 mit der Bundestagswahl zu Ende gegangen &#8211; im Wahlkreis Waiblingen habe ich ein ordentliches Ergebnis hingelegt, eine <a href="http://blog.gruene-bw.de/2009/09/29/bundestagswahl-das-losbuden-ergebnis/" target="_blank">Bewertung des Bundesergebnisses habe ich im Landesblog geschrieben</a> &#8211; geht es nun in den parteiinternen Wahlkampf. Ende November ist Landesparteitag der Grünen in Biberach (den wir Landesdelegiertenkonferenz nennen), und dort will ich als Landesvorsitzender  wiedergewählt werden.</p>
<p>Die Bilanz der letzten beiden Jahre ist gut. Die Grünen haben bei allen Wahlen die bisher besten Ergebnisse eingefahren, bei der Europa- und  der Bundestagswahl konnten wir mehr zulegen als der Bundesschnitt. Die Mitgliederzahlen steigen wieder nachhaltig. Es ist uns gelungen, binnen 12 Monaten dreimal erfolgreich für Anti-AKW Demos zu mobilisieren, die Landesarbeitsgemeinschaften arbeiten ein enormes Arbeitspensum ab, im gesamten Web 2.0 Bereich ist der Landesverband besser aufgestellt als alle anderen Parteien im Südwesten und setzt auch bundesweit Standards.  Die Bürgerrechte sind wieder fest verankert bei der Grünen Partei.<br />
Eine Bewertung der Arbeit misst sich aber auch daran, welche Wahlversprechen eingelöst worden sind. Ich habe nochmal meine <a href="../wp-content/uploads/2009/10/GLV-2-Daniel-Mouratidis-1.pdf">Bewerbung 2007</a> durchgeschaut: Dort hatte ich als wichtiste Punkte den ökologischen Umbau der Wirtschaft, den Ausbau des innerparteilichen Diskurses und eine gute Vorbereitung des Superwahljahres 2009 genannt. Nun, der Green New Deal ist gekommen, wir hatten einen Landesausschuss zu diesem Thema,  mit Regionalkonferenzen zur Kommunalwahl, Veranstaltungen der Landesarbeitsgemeinschaften und dem Bawü-Blog und anderen Web 2.0 Strategien sind diese Punkte erfolgreich abgearbeitet worden. Und eines darf man nicht vergessen: Der Landesvorstand hat in Wahljahren in erster Linie eine dienende Funktion &#8211; da geht es darum, Wahlen zu gewinnen. Die persönliche Profilierung steht hinten an.</p>
<p>Natürlich gibt es noch vieles, was ich gerne anpacken will in den nächsten beiden Jahren. Das steht ausführlich in meiner <a href="http://www.mouratidis.de/wp-content/uploads/2009/10/GLV-4-Mouratidis-1.pdf">aktuellen Bewerbung</a>. Die wichtigsten Punkte sind: harte Oppositionsarbeit, die aber auch Alternativen aufzeigt; die Strukturkrise als Chance nutzen, um Baden-Württemberg als Öko-High-Tech Land zu positionieren; eine überzeugende Bildungspolitik; Bürgerrechte  und als neues Politikfeld Netzpolitik im Land diskutieren und etablieren; schließlich weiter an unseren Strukturen feilen und die Landtagswahlen 2011 gut und intensiv vorbereiten &#8211; das fängt mit dem Programm an.  Ordentlich Holz zu hacken also, und das gelingt nur wenn wir alle gemeinsam anpacken. Aber ich will  nur das Versprechen, wovon ich überzeugt bin, es am Ende auch halten zu können.</p>
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		<title>Wahlkampf: Persönlicher Einsatz lohnt sich!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 13:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mouratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die große Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Waiblingen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenige Tage vor der Wahl heisst es erstmal: Früh aufstehen. Jetzt war ich bereits zwei Tage am Stück morgens ab halb sieben an S-Bahnhöfen, um Bio-Äpfel (ja  ich weiss, typisch Grün) und meine Flyer zu verteilen. Morgen steht noch Beutelsbach an.
Der persönliche Einsatz lohnt sich aber. Bestes Beispiel: Der Kreisjugendring Rems-Murr führte an einigen Schulen U18-Wahlen durch. Insgesamt haben hier rund 120 Schülerinnen und Schüler mitgemacht. Ergebnis: Immerhin 18% für Grün, führend war die SPD mit 28.85%. Nicht schlecht für uns, vor allem wenn man bedenkt, dass Gymnasienn nicht beteiligt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenige Tage vor der Wahl heisst es erstmal: Früh aufstehen. Jetzt war ich bereits zwei Tage am Stück morgens ab halb sieben an S-Bahnhöfen, um Bio-Äpfel (ja  ich weiss, typisch Grün) und meine Flyer zu verteilen. Morgen steht noch Beutelsbach an.</p>
<p>Der persönliche Einsatz lohnt sich aber. Bestes Beispiel: Der Kreisjugendring Rems-Murr führte an einigen Schulen U18-Wahlen durch. Insgesamt haben hier rund 120 Schülerinnen und Schüler mitgemacht. Ergebnis: Immerhin 18% für Grün, führend war die SPD mit 28.85%. Nicht schlecht für uns, <span id="more-508"></span>vor allem wenn man bedenkt, dass Gymnasienn nicht beteiligt waren. Gewählt wurde aber ohne direktes Gespräch mit den Kandidaten.</p>
<p>Gestern nun war eine sehr gut organisierte <a href="http://www.stg.wn.schule-bw.de/joomla/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=252:wahlgang-2009&amp;catid=26:gespre-am-staufer-gymnasium" target="_blank">Diskussionsrunde am Staufergymnasium in Waiblingen</a>. Rund 100 ErstwählerInnen waren gekommen. Am Ende habe ich mich sehr über das Ergebnis der Anstimmung gefreut: 28% der Ersstimmen und 29,41 % der Zweitstimmen habe ich erreicht, und damit hätte ich das Direktmandat errungen, und die Grünen könnten den Kanzler oder Kanzlerin stellen. Das zeigt: Im direkten Gespräch konnte ich punkten.</p>
<p>Nun, ich weiss auch: Repräsentativ sind diese Ergebnisse nicht. Und es macht Lust auf Politik auch in der Zukunft!</p>
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		<title>Heute, 19.15 Uhr: Drei für Live! Wahlkampfhöhepunkt der Grünen auch im Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 12:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mouratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die große Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Grünen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind noch sechs Tage bis zur Wahl. Viele sind noch unentschlossen, wen sie wählen sollen. Wir Grünen in Baden-Württemberg haben uns deswegen entschlossen, neue Wege zu gehen. Zeitgleich werden Cem Özdemir in Stuttgart, Fritz Kuhn in Heidelberg und Kerstin Andreae in Freiburg Grüne Veranstaltungen statt. Diese werden per Videokonferenz zusammengschaltet und auch im Internet übertragen. Das hat noch keine andere Partei in Deutschland gemacht. Wer also heute abend nicht persönlich kommen kann, hat die Möglichkeit unter www.livestream.com/gruenebw dabei zu sein. Ab 19.15 Uhr beginnt die Liveübertragung.
Oder kommt doch vorbei: ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind noch sechs Tage bis zur Wahl. Viele sind noch unentschlossen, wen sie wählen sollen. Wir Grünen in Baden-Württemberg haben uns deswegen entschlossen, neue Wege zu gehen. Zeitgleich werden Cem Özdemir in Stuttgart, Fritz Kuhn in Heidelberg und Kerstin Andreae in Freiburg Grüne Veranstaltungen statt. Diese werden per Videokonferenz zusammengschaltet und auch im Internet übertragen. Das hat noch keine andere Partei in Deutschland gemacht. Wer also heute abend nicht persönlich kommen kann, hat die Möglichkeit unter <a title="www.livestream.com/gruenebw" href="http://www.livestream.com/gruenebw" target="_blank">www.livestream.com/gruenebw</a> dabei zu sein. <span id="more-500"></span>Ab 19.15 Uhr beginnt die Liveübertragung.</p>
<p>Oder kommt doch vorbei: In Stuttgart im Kulturzentrum Merlin, in Freiburg im Restaurant Süden im Vauban, in Heidelberg im Deutsch-Amerikanischen Zentrum.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-506" title="Drei für Grün Live!" src="http://www.mouratidis.de/wp-content/uploads/2009/09/88d01686ba.jpg" alt="Drei für Grün Live!" width="300" height="420" /></p>
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		<title>Überwachte Spaziergänge gestartet</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 09:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mouratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Die große Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Waiblingen]]></category>

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		<description><![CDATA[Überwacht „Big Brother“ bereits unseren Alltag? Dieser Frage bin ich auf einem &#8220;überwachten Spaziergang&#8221;  durch die Waiblinger Innenstadt nachgegangen. Rund 25 Teilnehmer waren zu diesem Termin gekommen. Viele von der Grünen Jugend, einige JuLis und Piraten aber auch ältere Menschen, die noch die Diskussion um den Volkszählungsboykott Ende der 1980er Jahre miterlebt hatten. Und so spazierten wir vom Alten Postplatz los und ich thematisierte  als erstes die  Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Angeblich soll es der Kriminalitätsvorbeugung helfen. 
Britische Studien haben aber gezeigt, dass vor allem eine Verlagerung stattfindet, und ab ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Überwacht „Big Brother“ bereits unseren Alltag? Dieser Frage bin ich auf einem &#8220;überwachten Spaziergang&#8221;  durch die Waiblinger Innenstadt nachgegangen. Rund 25 Teilnehmer waren zu diesem Termin gekommen. Viele von der Grünen Jugend, einige JuLis und Piraten aber auch ältere Menschen, die noch die Diskussion um den Volkszählungsboykott Ende der 1980er Jahre miterlebt hatten. Und so spazierten wir vom Alten Postplatz los und ich thematisierte  als erstes die  Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Angeblich soll es der Kriminalitätsvorbeugung helfen. <span id="more-472"></span></p>
<p>Britische Studien haben aber gezeigt, dass vor allem eine Verlagerung stattfindet, und ab dem Zeitpunkt als beispielsweise die Londoner Innenstadt fast vollständig überwacht wurde, hatte man die ursprünglichen Zahlen wieder erreicht. Zudem: Die Auswertung der Bilder ist personalintensiv, und es macht im Sinne einer Kriminalprävention allemal mehr Sinn, Polizisten in Form von Fußstreifen in den Städten zu haben als diese hinter Monitoren arbeiten zu lassen.  Wir schritten voran, und natürlich erläuterte ich die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung, biometrischen Pässe oder  von Kundenkarten.  An Bankautomaten hinterlassen wir Datenspuren, und wir können über unsere Mobiltelefone geortet werdern &#8211; nicht nur von den Mobilfunkbetreibern, sondern auch von eifersüchtigen Partnerinnen und Partnern im Zweifelsfall. Werbung dafür wird fleissig im Privatfernsehen gemacht. Wir alle werden  so  mehr und mehr zum gläsernen Bürger. Wenn man alle Daten, die wir auf diesem Spaziergang hinterlassen haben, aneinanderreiht, ist unsere Route und was wir gemacht hatten, gut nachvollziehbar. Unsere Daten werden vom Staat, aber gerade auch von privaten Unternehmen immer stärker erfasst und kontrolliert – teilweise ohne Wissen und Zustimmung der Bürger, mit fatalen Folgen für die Grundrechte und die Privatsphäre jedes Einzelnen. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung bleibt oftmals nur eine leere Worthülse.</p>
<p>Deswegen müssen wir wachsam sein &#8211; und uns wehren gegen die Enntwicklund weg vom Rechts- hin zum Präventionstaat und die Sammelwut privater Firmen, aber auch kritisch unser eigenes Verhalten hinterfragen. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung darf nicht ins Hintertreffen gelangen. Denn meine Daten gehören mir.</p>
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		<title>Bütikofer darf doch nicht kommentieren bei der SPD</title>
		<link>http://www.mouratidis.de/buetikofer-darf-doch-nicht-kommentieren-bei-der-spd/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 10:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mouratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Die große Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Peinlich, liebe SPD: Erst ruft ihr auf per Twitter auf, Kommentare zu schreiben, dann lehnt ihr einen Kommentar von Reinhard Bütikofer dann doch ab. Der war wohl nicht auf der Jubelwelle, die gewünscht war.
Schließlich wurde er nun doch veröffentlicht, auf den Seiten der Ruhrbarone. Der Kommentar zeigt detailreich, warum die SPD vor sich hin humpelt und wieso die Grünen in vielen Gegenden von Baden-Württemberg die Sozen hinter sich gelassen haben.
Hier geht es zum Artikel.
Und jetzt ist er auch wieder online bei den Ruhrbaronen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peinlich, liebe SPD: Erst ruft ihr auf per Twitter auf, Kommentare zu schreiben, dann lehnt ihr einen Kommentar von <a href="http://reinhardbuetikofer.de/">Reinhard Bütikofer</a> dann doch ab. Der war wohl nicht auf der Jubelwelle, die gewünscht war.<br />
Schließlich wurde er nun doch veröffentlicht, auf den Seiten der Ruhrbarone. Der Kommentar zeigt detailreich, warum die SPD vor sich hin humpelt und wieso die Grünen in vielen Gegenden von Baden-Württemberg die Sozen hinter sich gelassen haben.</p>
<p><a href="http://blog.gruene-bw.de/2009/08/07/its-a-green-economy-stupid/">Hier geht es zum Artikel.</a><br />
Und jetzt ist er auch wieder online bei den <a href="http://www.ruhrbarone.de/butikofers-kommentar-beim-vorwarts-nicht-erwunscht/">Ruhrbaronen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Grüner Ortsverband Washington DC startet Kampagne  für Deutsche im Ausland</title>
		<link>http://www.mouratidis.de/gruener-ortsverband-washington-dc-startet-kampagne-fuer-deutsche-im-ausland/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 06:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mouratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die große Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Washington DC]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine pfiffige Idee hat der deutsche Ortsverband der Washingtoner Grünen  &#8211; bei denen ich damals Gründungspate war &#8211; für die Bundestagswahl. Sie wollen die in der USA lebenden deutsche Staatsbürger werben, von ihrem Recht an der Bundestagswahl teilzunehmen &#8211; und natürlich Grün zu wählen. Das könnte nach Angaben der Berliner Zeitung sogar das Wahlergebnis im Wahlbezirk Mitte-Wedding beeinflussen. Denn alle Stimmen der Auslandsdeutschen werden hier mitgezählt, und die Grünen waren nur knapp hinter der CDU auf Platz drei. Deswegen: Werbt bei Freunden, die im Ausland leben und Grün ticken! ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine pfiffige Idee hat der <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=37613130006">deutsche Ortsverband der Washingtoner Grünen </a> &#8211; <a href="http://www.mouratidis.de/neuer-gruener-ortsverband-gegruendet-in-washington-dc/">bei denen ich damals Gründungspate war</a> &#8211; für die Bundestagswahl. Sie wollen die in der USA lebenden deutsche Staatsbürger werben, von ihrem Recht an der Bundestagswahl teilzunehmen &#8211; und natürlich Grün zu wählen. Das könnte nach <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0721/seite1/0040/index.html">Angaben der Berliner Zeitung</a> sogar das Wahlergebnis im Wahlbezirk Mitte-Wedding beeinflussen. Denn alle Stimmen der Auslandsdeutschen werden hier mitgezählt, und die Grünen waren nur knapp hinter der CDU auf Platz drei. Deswegen: Werbt bei Freunden, die im Ausland leben und Grün ticken! Vielleicht schaffen wir ja eine Überraschung dadurch.<br />
Bei den Griechen übrigens ist es völlig normal, dass die im Ausland lebenden Griechen von den Parteien umworben werden. Die chartern dann gleich meherere Flugzeuge, um mit Tickets zum Spottpreis das Wahlvolk in Griechenland an die Urnen zu bringen. Da hat man es in Deutschland leichter: Das geht per Briefwahl.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lehren aus Jacksons Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 07:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mouratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Faits divers]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Jackson ist tot. Gerade einmal 50 Jahre ist er geworden. Auf allen Musikstationen laufen derzeit seine Lieder. Er verfügte zweifellos über ein riesiges musikalisches Talent, aber auch über Eltern &#8211; und hier insbesondere sein Vater &#8211; die ihm gnadenlos eine fröhliche Kindheit und Jugend verwehrten. Er ist ein Beispiel dafür, wie überehrgeizige Eltern das Leben ihrer Kinder nachhaltig versauen können. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Jackson ist tot. Gerade einmal 50 Jahre ist er geworden. Auf allen Musikstationen laufen derzeit seine Lieder. Er verfügte zweifellos über ein riesiges musikalisches Talent, aber auch über Eltern &#8211; und hier insbesondere sein Vater &#8211; die ihm gnadenlos eine fröhliche Kindheit und Jugend verwehrten. Er ist ein Beispiel dafür, wie überehrgeizige Eltern das Leben ihrer Kinder nachhaltig versauen können. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grüne Erfolge in BaWü &#8211; und ich bin Stadtrat in Backnang</title>
		<link>http://www.mouratidis.de/gruene-erfolge-in-bawue-und-ich-bin-stadtrat-in-backnang/</link>
		<comments>http://www.mouratidis.de/gruene-erfolge-in-bawue-und-ich-bin-stadtrat-in-backnang/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 12:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mouratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backnang]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Grünen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wow, das waren echt drei grüne Festtage seit Sonntag. Nahezu überall, auf allen Ebenen haben wir dazu gewonnen. In Stuttgart sind wir größte Fraktion geworden. Damit ist den Stuttgarter Grünen eine große Verantwortung übertragen worden.
Ich freue mich darüber, dass ich in meiner Heimatstadt Backnang zum Stadtrat gewählt wurde. Die Wählerinnen und Wähler haben mich von Platz 6 auf Platz 2 vorgewählt, nur knapp  &#8211; um 36 Stimmen &#8211; habe ich den Spitzenplatz verfehlt. Für dieses Ergebnis bedanke ich mich sehr herzlich bei all meinen Wählerinnen und Wählern!
In der Zeitung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, das waren echt drei grüne Festtage seit Sonntag. Nahezu überall, auf allen Ebenen haben wir dazu gewonnen. In Stuttgart sind wir größte Fraktion geworden. Damit ist den Stuttgarter Grünen eine große Verantwortung übertragen worden.<br />
Ich freue mich darüber, dass ich in meiner Heimatstadt Backnang zum Stadtrat gewählt wurde. Die Wählerinnen und Wähler haben mich von Platz 6 auf Platz 2 vorgewählt, nur knapp  &#8211; um 36 Stimmen &#8211; habe ich den Spitzenplatz verfehlt. Für dieses Ergebnis bedanke ich mich sehr herzlich bei all meinen Wählerinnen und Wählern!</p>
<p>In der Zeitung steht heute, ich will die Möglichkeiten des Internets nutzen um mehr Transparenz in die  Arbeit des Gemeinderats zu bringen. So bin ich dabei, einen Backnanger Grünen Weblog einzurichten, als auch einen eigenständigen Twitter-Account. <a href="http://twitter.com/IDMouratidis">Ich nutze bereits seit längerem Twitter</a>, aber will das trennen von meinen übrigen Aktivitäten. Auf dem Backnanger Account kann ich dann alle schönen sprachlichen Stilblüten veröffentlichen.</p>
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		<title>Endspurt im Europawahlkampf: FTD empfiehlt Grün, FDP blamiert sich bis auf die Knochen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 10:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Mouratidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Die große Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[WUMS]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hätte das noch gedacht, dass der Europawahlkampf am Ende doch richtig Fahrt aufnimmt. Die Financial Times Deutschland gibt vor jeder großen Wahl eine Empfehlung ab. Das machen sonst die US-amerikanischen Medien und ist bei uns noch neu. In der heutigen Ausgabe nun plädiert die Redaktion für die Wahl der Grünen zur Europawahl. Unter anderem wird gelobt, dass einzig die Grünen ein ausgefeiltes Programm haben, welches politische Vorschläge macht, wie eine europäische Finanzaufsicht. Zum Schluss ist dann treffend formuliert:
&#8220;Wer mit seiner Stimme also sinnvolle Veränderungen vorantreiben will, kann sein Kreuzchen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hätte das noch gedacht, dass der Europawahlkampf am Ende doch richtig Fahrt aufnimmt. Die Financial Times Deutschland gibt vor jeder großen Wahl eine Empfehlung ab. Das machen sonst die US-amerikanischen Medien und ist bei uns noch neu. <a href="http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:FTD-Wahlempfehlung-Europawahl-Warum-nicht-gr%FCn/522360.html?p=2">In der heutigen Ausgabe nun plädiert die Redaktion für die Wahl der Grünen zur Europawahl.</a> Unter anderem wird gelobt, dass einzig die Grünen ein ausgefeiltes Programm haben, welches politische Vorschläge macht, wie eine europäische Finanzaufsicht. Zum Schluss ist dann treffend formuliert:<br />
&#8220;Wer mit seiner Stimme also sinnvolle Veränderungen vorantreiben will, kann sein Kreuzchen diesmal bei den Grünen machen. Sie sind die einzige Partei, die wirklich Ideen für Europa mitbringt &#8211; und sie könnten die Rolle des Antreibers übernehmen. Hinzu kommt: Eine stärkere Präsenz der Grünen im EU-Parlament wirkt der Verfilzung entgegen, die das Machtkartell von Bürgerlichen und Sozialdemokraten über die Jahre geschaffen hat.&#8221;<br />
<a href="http://www.henningschuerig.de/blog/2009/06/03/ftd-empfiehlt-gruen-bei-der-europawahl/">Henning</a> hat es glaube ich als erster gepostet!</p>
<p>Dagegen versinkt die FDP im Silvana-Strudel. <a href="http://www.henningschuerig.de/blog/2009/06/03/silvana-entzaubert-sich-selbst/">Bei ihrem Auftritt in Stuttgart wirkte sich nicht sonderlich überzeugend.</a> Viel schlimmer ist aber das Kommunikationsdebakel der FDP. Begonnen hat alles mit einem Artikel in der FAZ, Spitzenkandidatin Koch-Mehrin sei nur an 41% aller Sitzungen des Europaparlamentes anwesend gewesen. Nun kann es gute Gründe geben für eine Abwesenheit. Krankheit, Schwangerschaft, andere wichtige Termin. Anstatt aber souverän damit umzugehen, schaltete sie die Anwälte ein, die eine Unterlassungsklage erwirken wollten. Und es kam heraus: Allgemein waren ihre Tätigkeiten eher im boulevardesken Bereich zu finden, als in der parlamentarischen Arbeit. Nach einer Talkshow des SWR Fernsehen beschwerte sich FDP-Generalsekretär Niebel schriftlich beim SWR, Koch-Mehrin wären Fragen gestellt worden, die vorher nicht abgesprochen gewesen seien. Puh, sieht so Pressefreiheit aus? Als Politiker muss ich immer mit überraschenden Fragen rechnen. Das ist unser Job. Die FDP muss sich fragen lassen, wie diese kopflosen Aktionen mit ihrem eigenen Verständnis von Politik und Medien zusammenpassen.<br />
Eine gute Zusammenfassung findet sich im Beitrag von <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/zapp3320.html">Zapp/NDR</a> und bei der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/345/470889/text/6/">sueddeutschen.de</a>.</p>
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