Koalitionstreiben mit Multi-Kulti-Schwuchteln?
Wenngleich wir auf Landesebene noch fast fünf Jahre, und auch im Bund wohl drei Jahre haben bis zu den nächsten Wahlen, interessiert die Journalisten vor allem eine Frage: Welche Koalition hätten Sie gerne? Und sind dann enttäuscht, wenn meine Antwort lautet: Bis zu den nächsten Wahlen ist noch Zeit, jetzt geht es darum, Inhalte zu diskutieren und voran zu treiben. Das ist anscheinend weniger sexy als die Frage, wer sich mit wem in ein Koalitionsbett kuschelt.
Weniger kuschelig würde das wohl werden mit Herrn Nitzsche, CDU Bundestagsabgeordneter aus Sachsen. Der wird mit den Worten zitiert, Deutschland solle nie wieder von Multi-Kulti-Schwuchteln in Berlin regiert werden. Niveaugemäß kam dann auch postwendend ein Aufnahmeantrag der NPD. Zumindest kamen massive Rüffel aus den eigenen Reihen. Erste Solidaritätserklärungen “Ich bin eine Multi-Kulti-Schwuchtel” im Internet laufen bereits. Trotzdem: Die CDU muss sich genau überlegen, ob sie diesen Menschen in ihrer Partei dulden will. Solche Reißzwecken im Bett sind verdammt unbequem.









[...] Daniel Mouratidis Posted by levold Filed in Politik [...]
[...] Der Druck auch aus den eigenen Reihen hat wohl gefruchtet: Der CDU Bundestagsabgeordnete Nitzsche tritt aus der Partei aus. Der sächsische CDU Generalsekretär zeigte sich laut Spiegel Online “erleichtert” über den Austritt. Das bin ich auch. Rechtsextreme Äußerungen haben innerhalb von demokratischen Parteien nichts zu suchen. Der CDU kann man nur gratulieren, dass dieser Mensche nicht mehr Mitglied sein will. [...]