[ 16. Jan 2007 | Kommentieren! ]

Bei meinem Aufenthalt in Freiburg besuchte ich den Tofu-Hersteller Life-Food.

Begleitet von Freiburger Grünen bestehend aus Mitgliedern des Vorstandes und des Arbeitskreises Ökologische Agrarwirtschaft , sowie dem Verbraucherpolitischen Sprecher der Landesgrünen, Reinhold Pix, informierte sich die Grünen-Delegation über die erfolgreiche Entwicklung des auf biologische Tofu-Produkte spezialisierten Vorzeige-Unternehmens. Zuerst gab es ein Mittagessen, natürlich hauptsächlich Tofu-Produkte. Am besten geschmeckt haben mir übrigens die Rosso-Variante als auch die Thai-Sticks. Ich mags eben gern würzig. Der abschließende Kaffee ist übrigens auch aus fair gehandelten Bio-Bohnen. weiterlesen »

[ 8. Jan 2007 | Kommentieren! ]

Nach einer kleinen Pause geht es in 2007 mit einem weniger politischen Thema weiter. David Bowie, einer meiner meist verehrten Musiker, wird heute 60 Jahre. Ich ärgere mich heute noch richtig wenn ich daran denke, dass sein Auftritt 2004 auf dem Southside Festival leider abgesagt werden musste. Als kleiner Trost wurde dann Griechenland kurze Zeit später Fussballeuropameister.

So reihe ich mich ein in die lange Liste der Gratulanten. Vielleicht kommt Bowie nochmal auf Tour. Dann werde ich mir auf jeden Fall eine Karte sichern.

[ 21. Dez 2006 | 3 Kommentare ]

Atomausstieg selber machenVersprochen, gebrochen: Der Energieversorger EnBw hat heute die Verlängerung der Laufzeit für den Block 1 des Atomkraftwerks Neckerwestheim eingereicht. Damit bricht die EnBW die Vereinbarung zum Ausstieg aus der Atomkraft. Verträge scheinen also nur dann bindend zu sein, solange sie zum eigenen Vorteil sind. Das einzige Ziel der EnBw ist dabei nur, möglichst viel Geld mit abgeschriebenen, alten und damit weniger sicheren Atomkraftwerken zu kassieren. Weitere Argumente hat die Grüne Landtagsfraktion hier zusammengestellt. Der Vorstandsvorsitzende der EnBW, Utz Claasen widerspricht sich sogar selber. In der Financial Times Deutschland vom 14.3.2005 erklärte er: „Die Industrie kann nicht Planungssicherheit verlangen und dann in Frage stellen, was sie selbst mit verhandelt, vereinbart und unterschrieben hat.“ Lieber Herr Claasen, wir messen ihre Taten an ihren eigenen Worten!
Es ist aber auch ein Schlag ins Gesicht für das Handwerk und den Mittelstand. Diese profitieren erheblich von der Strategie “Weg von Öl und Atom”, weil mit der Aufkündigung des Atomausstiegsvertrags der Druck geringer wird, neue Heiz- und Photovoltaikanlagen zu installieren und der Ausbau von dezentralen Energie voranzutreiben. Dabei zeigen genau diese neuen Technogien: Handwerk hat Grünen Boden. Insgesamt erwartet das Bundesumweltministerium eine Steigerung der bisherigen 175.000 Arbeitsplätze ausgelöst durch das Erneuerbare Energiengesetz auf 400.000 bis 2020. Dagegen stehen 40.000 Menschen, die momentan in der gesamten Atomindustrie beschätigt sind. Diese werden auch nach einem Ausstieg teilweise weiter benötigt zur Entsorgung und Überwachung der Altlasten.

Die EnBW hat allen Gegnern der Atomkraft den Fehdehandschuh hingeworfen. Wir sollten auf unsere Art antworten und den Atomausstieg selber machen. Zusammen mit einigen Umweltverbänden tragen die Grünen diese Kampagne ins Land und geben Tipps, bei welchen Anbietern man günstig und ohne Atom Strom beziehen kann.

Atomausstieg selber machen
Zusätzlich bieten die Grünen Ecards an, um alle Freunde und Bekannten zu informieren.

[ 18. Dez 2006 | 24 Kommentare ]

Seit meiner Wahl zum Landesvorsitzenden haben es Menschen, die Mouratidis heißen, ein bisschen schwerer. Es kommt vermehrt vor, dass sie angesprochen werden, ob sie nicht verwandt seien mit mir. Meine Schwester ist beruflich viel in Baden-Württemberg unterwegs und berichtet mir regelmäßig davon. Nun ist Mouratidis selbst in Griechenland kein häufiger Name. Er ist griechisch-pontischen Ursprungs, das waren die Griechen, die ursprünglich am Schwarzen Meer beheimatet waren. Ein Freund berichtete mir, dass in Winnenden in einem Baumarkt ein Mouratidis arbeitet, der schon etwas genervt war – dabei könnte er rein äußerlich glatt als mein Bruder durchgehen! Nun, ich habe die Zeit gefunden mich Mouratidis trifft Mouratidispersönlich bei ihm vorzustellen. Die erste Überraschung. Er ist waschechter Deutscher und hat den Namen seiner Frau angenommen. Wir gingen alle verwandschaftlichen Beziehungen durch, und Tatsache: Entgegen der landläufigen Meinung sind nicht alle Griechen untereinander verwandt. Wobei, eine kleine Chance gibt es noch. Sein Vetter betreibt einen Nüsse Laden im selben Stadtteil von Thessaloniki, in welchem auch mein Onkel wohnt. Hier muss ich dringend nachhaken!

Gut verstanden haben wir uns trotzdem. Und ich weiss jetzt auch, wo ich das nächste Mal meine Fliesen kaufen kann.